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Forschung

Schon seit vielen Jahren investiert Indutherm in Forschung und Entwicklung und hat sich an etlichen nationalen und internationalen Forschungsprojekten mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Spezialisten beteiligt. Unsere Kunden profitieren von den Erfahrungen und Kompetenzen, die wir während dieser Projekte gewinnen, und von den technologischen Entwicklungen, die daraus hervorgehen.

ZIM-Projekte
Gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie

zim-impulse-fuer-wachstumZIM-Projekte sind vom BMWi geförderte, kooperative F&E-Projekte speziell für kleine und mittelständische Unternehmen.

BMWi-WBZIm Rahmen dieser Initiative entwickelt Indutherm neue Anlagen in Kooperation mit Forschungspartnern wie der Bergakademie Freiberg und dem Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie (D).

Entwicklung von Pulververdüsungsanlagen (Atomiser) für die Herstellung kleiner Metallpulvermengen

atomiser-versuchsanlageIn Zusammenarbeit mit der Universität Bremen wird im Rahmen eines ZIMProjektes* z.Zt. die Entwicklung von Pulververdüsungsanlagen vorangetrieben, die besonders für die wirtschaftliche und flexible Herstellung von kleinen Metallpulvermengen konzipiert sind. Dies ist auf bereits vorhandenen Produktionsanlagen nicht ökonomisch sinnvoll umsetzbar. Häufige Legierungswechsel erfordern hohen Reinigungsaufwand zur Vermeidung von Querkontaminationen. Insbesondere in F&E und bei Edelmetallanwendungen werden aber kleine Metallpulvermengen benötigt, häufig auch neuartige Legierungen, die nicht auf dem Markt verfügbar sind. Vor allem rasant entwickelnde Anwendungen wie SLM und MIM erfordern zunehmend spezialisierte Metallpulver.

Des weiteren werden Metallpulver u. a. für die Herstellung von Lötpasten, für Metall-Spritzguss, für die Pigmentherstellung für Metalleffekt-Lacke sowie für Metall-Beschichtungen benötigt.

Der Indutherm Atomiser ist grundsätzlich geeignet für die Gasverdüsung von Legierungen auf z.B. Cu-, Sn-, Au- oder Ag-Basis. Die Erwärmung erfolgt induktiv in Graphittiegeln (Prototyp 1.5 l, später 0.3 – 12 l) bis zu einer Maximaltemperatur von ca. 1500°C – 1600°C, wobei die Möglichkeit der Schmelzentgasung und Oxidations-Vermeidung durch gezielte Vakuum- und Schutzgasführung besteht. Ein modularer Einsatz von Freifall- und Close-Coupled-Zerstäubern zur flexiblen Erzielung spezifischer Metallpulver-Eigenschaften sowie die Erhöhung der Pulverqualität durch Verbesserung der Strömungsführung in der Anlage zeichnen die Neuentwicklung besonders aus. Die Weiterentwicklung der Anlage für höhere Temperaturen und Eignung für Legierungen auf z.B. Fe-, Co-, Ni-, Pd-… Basis hat begonnen.

Mehr zum Indutherm Atomiser

Entwicklung einer Kippgießanlage für Titan u.a. reaktive Metalle
AiF ZIM Projekt 2009-2011

TitangussTitan erfordert als hochreaktives Metall besondere Bedingungen während des Gießprozesses. Eine neue, speziell für reaktive Metalle ausgerichtete Kippgießanlage, sollte optimale Bedingungen für das Gießen von Titan schaffen. Auf Basis der Kippgießanlage VTC 200 V wurde während des Forschungsprojekts die neue Anlage VTC 200 V Ti entwickelt. Durch zahlreiche Modifikationen, die in erster Linie die Dichtigkeit der Vakuumkammer optimieren, wurden die Voraussetzungen für ein höheres Vakuum geschaffen. Spezielle Tiegel und Induktoren sorgen für kurze Schmelzzeiten.

Entwicklung einer Horizontal-Stranggussanlage
AiF ZIM Projekt 2008-2010

Um die Vorteile des horizontalen Gießens wie zum Beispiel die nahezu unbegrenzte Länge der zu produzierenden Teile voll nutzen zu können, hat Indutherm in Kooperation mit der TU Freiberg eine neue Maschine mit einem Tiegelvolumen von 12.000 ccm entwickelt, was ungefähr 100 kg Kupferlegierung entspricht. Dieses neue System eignet sich zur Produktion von Halbzeug mit Querschnitten von bis zu 200×20 mm.

Gießsimulationen der bekannten vertikal ablaufenden Stranggießprozesse (Video links) trugen erheblich dazu bei, die Probleme der Temperaturverteilung und Auslegung der Kokillengeometrie bei einer Horizontalstranggießanlage schneller zu verstehen und in den Griff zu bekommen.

CRAFT-Projekte / Research for the benefits of SME’s (1998-2010)

Cordis-EUCRAFT-Projekte sind von der EU geförderte, kooperative F&E-Projekte speziell für kleine und mittelständische Unternehmen. Im Rahmen dieser Initiative hat Indutherm an verschiedenen, praxisrelevanten Forschungsfragen gearbeitet und technologische Entwicklungen vorangetrieben. Diese Arbeit erfolgte in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Edelmetalle und Metallchemie FEM (D), der Politecnico di Torino, Sede di Alessandria (I), der Birmingham City University (UK), TNO (NL) + diversen Firmen.

1998-2000 Qualitäts- und Prozessverbesserung im Goldschmuck-Guss
2002-2004 Verbesserung im Silberschmuck-Feinguss, u.a. Anwendung von Computer-Simulation
2005-2007 Entwicklung einer Metalldrucktechnologie mittels Schmelztropfen / Mikrogranulation
2008-2010 Innovation und Top Qualität in Goldschmuck-Feinguss